04 May 2026, 18:13

Commerzbank lehnt UniCredit-Übernahmeangebot als "feindlich" ab

Liniengraph, der die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Commerzbank lehnt UniCredit-Übernahmeangebot als "feindlich" ab

Die Commerzbank hat ein Übernahmeangebot der UniCredit abgelehnt und das Angebot als nachteilig für die Aktionäre bezeichnet. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Michael Kotzbauer kritisierte das Vorhaben als „feindlich“ und schlecht strukturiert. Die Bank bereitet sich nun darauf vor, im kommenden Monat ihre neuesten Finanzzahlen sowie ihre langfristige Strategie vorzustellen.

Michael Kotzbauer, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, wies den Übernahmeversuch der UniCredit kategorisch zurück. Er argumentierte, das Angebot würde die Bank zerschlagen, ohne den Aktionären eine Prämie zu bieten. Stattdessen erhielten sie UniCredit-Aktien zu einem verminderten Wert.

Kotzbauer warf der UniCredit zudem vor, irreführende Behauptungen zu verbreiten und die Interessen der Kunden zu ignorieren. Er betonte, dass die Firmenkundensparte der Commerzbank weiterhin stark sei und das Kreditportfolio die jüngsten wirtschaftlichen Herausforderungen gut überstanden habe.

Am 8. Mai 2023 wird die Bank ihre Zahlen für das erste Quartal sowie einen detaillierten strategischen Plan vorlegen. Dieser wird konkrete Ziele bis zum Jahr 2030 umfassen. Der Vorstand hat erneut versichert, im besten Interesse der Aktionäre zu handeln.

Die Führung der Commerzbank hat ihre Position klar gemacht: Das Angebot der UniCredit entspricht nicht ihren Ansprüchen. Der anstehende Finanzbericht und die Strategieankündigung werden den weiteren Weg der Bank aufzeigen. Aktionäre und Kunden werden die nächsten Schritte mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.

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