16 March 2026, 16:13

CDU triumphiert bei Marburger Kommunalwahlen mit deutlichem Stimmenzuwachs

Eine Deutschlandkarte mit Bundesländern in rot und blau, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

CDU führt bei Marburgs Kommunalwahl - CDU triumphiert bei Marburger Kommunalwahlen mit deutlichem Stimmenzuwachs

Die CDU hat sich bei den jüngsten Kommunalwahlen in Marburg als klarer Sieger durchgesetzt und 24,1 Prozent der Stimmen geholt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,7 Prozentpunkten im Vergleich zum Ergebnis von 2021. Allerdings sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt, da die auf Einzelkandidaten verteilten Wahlstimmen noch nicht erfasst wurden.

Erste Hochrechnungen zeigen eine deutliche Verschiebung der politischen Landschaft in Marburg. Die Grünen, die derzeit an der Regierungskoalition beteiligt sind, verloren 7,5 Prozentpunkte und kommen nun auf 18,5 Prozent. Die SPD unter Oberbürgermeister Thomas Spies verzeichnete ebenfalls starke Verluste und fiel um 7,1 Punkte auf 16,4 Prozent zurück – damit landet sie auf Platz drei.

Die rechtspopulistische AfD konnte deutliche Gewinne verbuchen und steigerte ihren Stimmenanteil um 6,9 Punkte auf 8,7 Prozent. Die Linke hingegen erlitt schwere Verluste und stürzte um 7,2 Punkte auf nur noch 4,2 Prozent ab. Auch die Klimaliste verlor an Zustimmung und fiel um 4,1 Punkte auf 2,3 Prozent.

Die Wahlbeteiligung steht noch nicht fest, doch bei einem Bürgerentscheid im Juni 2024 lag sie bei über 70 Prozent. Zum Vergleich: Bei den hessischen Kommunalwahlen 2021 betrug die landesweite Beteiligung 50,4 Prozent. Die aktuellen Ergebnisse beziehen sich lediglich auf Stimmabgaben, bei denen Wähler eine komplette Parteiliste mit einem einzigen Kreuz gewählt haben.

Die CDU geht damit als stärkste Kraft aus den Marburger Kommunalwahlen hervor und legt im Vergleich zu 2021 zu. Grünen und SPD müssen nach deutlichen Einbußen mit weniger Einfluss rechnen. Die endgültigen Ergebnisse hängen von den noch ausstehenden Stimmen ab, zu denen auch die auf Einzelkandidaten entfallenen Wahlstimmen zählen.

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