CDU bleibt stärkste Kraft bei Kommunalwahlen in Hessen – AfD mit deutlichem Zuwachs
Amelie BrandtRhein sieht CDU als Spitzenpartei nach Kommunalwahlen - CDU bleibt stärkste Kraft bei Kommunalwahlen in Hessen – AfD mit deutlichem Zuwachs
Kommunalwahlen in Hessen: CDU bleibt stärkste Kraft – AfD legt deutlich zu
Am Sonntag fanden in Hessen Kommunalwahlen statt, bei denen die Wähler neue Kreistage, Stadt- und Gemeindevertretungen sowie Ortsbeiräte wählten. Erste Trends deuten auf eine höhere Wahlbeteiligung als 2021 hin, als nur etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgab. CDU-Landesvorsitzender Boris Rhein bezeichnete den Wahlkampf als fair und zeigte sich zuversichtlich, dass seine Partei auf lokaler Ebene weiterhin dominieren werde.
Wochenlang war Rhein durch Hessen gereist, hatte sich mit Bürgern ausgetauscht und über kommunale Themen diskutiert. Er betonte das große öffentliche Interesse im Vorfeld der Wahl. Bereits bei den Kommunalwahlen 2021 hatte die CDU mit 28,5 Prozent der Stimmen die Nase vorn gelegen, gefolgt von der SPD (24,0 Prozent), den Grünen (18,4 Prozent) und der AfD (6,9 Prozent).
Erste Ergebnisse vom 15. März 2026 zeigen, dass die CDU in Kreistagen und Stadtparlamenten weiterhin die stärkste Kraft bleibt. Allerdings musste die Partei in einigen Stadtvertretungen Verluste hinnehmen. Gleichzeitig verdreifachte die AfD in manchen Regionen ihre Unterstützung, während Grünen und SPD an Zustimmung einbüßten. Rhein hob hervor, dass die CDU selbst in Gebieten gut abschnitt, in denen sie traditionell schwächer vertreten war.
2021 hatte die Wahlbeteiligung bei 50,4 Prozent gelegen. In diesem Jahr deuten vorläufige Zahlen auf einen Anstieg hin, auch wenn die genauen Zahlen noch nicht bestätigt sind.
Trotz Rückschlägen in einigen städtischen Gebieten bleibt die CDU die führende Kommunalpartei in Hessen. Die Gewinne der AfD markieren eine Verschiebung im politischen Kräftefeld, während Grünen und SPD an Boden verloren. Die offiziellen Endergebnisse werden in den kommenden Tagen ein genaueres Bild der Wählertrends liefern.