Cadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Bürger müssen sich keine Sorgen machen
Nico SchulzCadolzburg prüft Wasserversorgung – doch Bürger müssen sich keine Sorgen machen
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die Stadt versichert ihren Bürgerinnen und Bürgern jedoch, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei – Engpässe seien ausgeschlossen. Bedenken hinsichtlich der langfristigen Versorgung wiesen lokale Verantwortliche zurück.
Seit Mitte April 2026 führt die Kommune eine umfassende Überprüfung aller Systeme zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung durch. Das Verfahren soll voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern und dient der Modernisierung der Anlagen sowie der Identifizierung möglicher Risiken. Bei dem Projekt arbeitet die Verwaltung mit dem Landratsamt Fürth und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg zusammen.
Bürgermeisterin Sarah Höfler und die Cadolburger Stadtwerke betonen, dass es aktuell nicht um Wasserknappheit gehe, sondern um vorsorgliche Maßnahmen. Zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes – insbesondere in Kleingartenanlagen – seien bereits Vorkehrungen getroffen worden. Zudem plant die Stadt, ihre kommunalen Satzungen zu überarbeiten, um mehr Transparenz für die Bürger zu schaffen. Eine Erhöhung der Gebühren ist nicht vorgesehen.
Für die Zukunft entwickelt der Versorger Projekte zur Stärkung der Infrastruktur. Dazu gehören die Suche nach neuen Wasserquellen sowie die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen, um die langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Überprüfung soll die Systeme auf den aktuellen technischen Stand bringen. Die Versorgung mit Wasser, Strom und Abwasser bleibe für die Gemeinde zuverlässig gewährleistet. Die Kommune setzt weiterhin auf eine stabile Bereitstellung dieser essenziellen öffentlichen Dienstleistungen.
