10 May 2026, 14:12

Breitungen und Floh-Seligenthal sichern Bürgerbusse mit Kreis-Fördergeldern

Ein Bus fährt unter einer Brücke mit einem Schild, auf dem "Jetzt Anmeldung" steht, während Fußgänger auf dem Gehweg darunter gehen. Elektro-masten mit Drähten säumen die Straße, und Bäume sind gegen einen klaren blauen Himmel zu sehen.

Breitungen und Floh-Seligenthal sichern Bürgerbusse mit Kreis-Fördergeldern

Breitungen und Floh-Seligenthal erhalten Kreisgelder für ihre Bürgerbusse

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Die Gemeinden Breitungen und Floh-Seligenthal erhalten Fördermittel des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, um ihre Bürgerbusse weiterbetreiben zu können. Im Rahmen eines bis Ende 2027 laufenden Pilotprojekts hat der Kreis finanzielle Unterstützung bewilligt. Die Busse bieten vor allem Bewohnern eine wichtige Mobilitätshilfe, die über eingeschränkte Verkehrsoptionen verfügen oder kein eigenes Fahrzeug besitzen.

Die offizielle Übergabe der Fördergelder findet am Mittwoch um 16 Uhr im Innenhof des Breitunger Rathauses (Rathausstraße 24) statt. Landrätin Peggy Greiser wird den Zuschuss überreichen, während Bürgermeister Ronny Römhild die Mittel stellvertretend für das Bürgerbus-Projekt der Gemeinde entgegennimmt.

Breitungen zählt zu den ersten Kommunen im Landkreis, die einen funktionsfähigen Bürgerbus etabliert haben. Der Service verkehrt dienstags von 9 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 17 Uhr – an Feiertagen bleibt er jedoch außer Betrieb. Der Kreis übernimmt sämtliche förderfähigen Betriebskosten, maximal jedoch 5.000 Euro pro Projekt und Jahr.

Gemeinden, die ebenfalls eine Förderung beantragen möchten, müssen ihre Unterlagen bis zum 30. Juni 2026 einreichen, um für die Förderrunde 2027 berücksichtigt zu werden. In der Pilotphase soll die Wirksamkeit des Programms evaluiert werden, bevor über eine mögliche Fortführung entschieden wird.

Die Mittel sichern den Fortbestand des Breitunger Bürgerbusses und ermöglichen es den Bewohnern, die auf das Angebot angewiesen sind, weiterhin mobil zu bleiben. Da die Betriebskosten vollständig gedeckt werden, bleibt der Service für Menschen mit eingeschränkten Transportmöglichkeiten zugänglich. Gleichzeitig dient das Modellprojekt anderen Städten und Gemeinden als Vorbild für ähnliche Initiativen.

Quelle