Braunschweiger Klimaproteste fordern Stopp für Gaskraftwerke und Energiewende bis 2035
Tim RichterBraunschweiger Klimaproteste fordern Stopp für Gaskraftwerke und Energiewende bis 2035
Klimaschutzaktivisten in Braunschweig haben sich an bundesweiten Protesten gegen die deutsche Energiepolitik beteiligt. Die lokale Gruppe von Fridays for Future kritisierte scharf, dass der Wirtschaftsminister den Bau neuer Gaskraftwerke unterstützt. Auch in Berlin, Hamburg, Köln und München fanden Demonstrationen statt.
Während des Braunschweiger Streiks warf Niko Schoss von Fridays for Future der Regierung vor, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu vertiefen. Gaskraftwerke untergraben seiner Meinung nach die Bemühungen um eine Energiewende hin zu saubereren Alternativen. Stattdessen betonte er die Vorteile erneuerbarer Energien: geringere Kosten, Energieunabhängigkeit und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Der Aktivist Alexander Dammmeier verwies unterdessen auf die jüngsten Fortschritte im deutschen Energiesektor. Erneuerbare Energien deckten mittlerweile 62 Prozent des Strommixes. Gleichzeitig warnte er, dass die aktuelle Politik jahrelange Klimaschutzmaßnahmen zunichtemachen könnte.
Die Gruppe fordert einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035. Ihre Proteste reiht sich in die wachsende Forderung nach schnellerem Klimaschutz in ganz Deutschland ein. Der Braunschweiger Streik erhöht den Druck auf die Regierung, Gasprojekte aufzugeben. Die Aktivisten bestehen darauf, dass fossile Energieträger innerhalb des nächsten Jahrzehnts durch erneuerbare ersetzt werden müssen. Im Mittelpunkt ihrer Forderungen steht eine vollständig grüne Stromversorgung bis 2035.






