20 April 2026, 02:08

Brandenburgs Schulen kämpfen mit Rekordmangel an Lehrkräften und Haushaltskürzungen

Blauer Hintergrund mit einer Texas-Landkarte links und einem aufwärts zeigenden Pfeil rechts, begleitet von Text, der eine 17-prozentige Steigerung auf 75.588 internationale Studierende angibt.

Brandenburgs Schulen kämpfen mit Rekordmangel an Lehrkräften und Haushaltskürzungen

Brandenburg steht vor dem schlimmsten Lehrkräftemangel seiner Geschichte, während sich die Schulen auf das kommende Schuljahr vorbereiten. Bildungsminister Gordon Hoffmann räumte ein, dass die vollständige Abdeckung des Pflichtstundenplans nicht garantiert werden könne. Die Krise fällt zusammen mit Rekordschülerzahlen und drastischen Haushaltskürzungen, durch die Hundertstellen im Lehrbereich gestrichen wurden.

Schon das aktuelle Schuljahr begann mit einem Mangel – dennoch wurde der Lehrplan vollständig umgesetzt. Um dies zu bewältigen, arbeiten die meisten Lehrkräfte seit dem zweiten Halbjahr eine zusätzliche Stunde pro Woche. Trotz dieser Anstrengungen wird sich die Lage weiter verschärfen.

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Die Haushaltskürzungen verschärfen das Problem zusätzlich. Der Etat für 2025 sieht den Wegfall von 345 Vollzeitstellen vor, wodurch im vergangenen Jahr viele Quereinsteiger nicht eingestellt werden konnten. Hoffmann hat nun Reformen angekündigt, darunter eine neue Initiative zur Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen.

Im nächsten Jahr wird Brandenburg die höchsten Schülerzahlen seiner Geschichte verzeichnen – gleichzeitig mit dem größten Lehrkräftemangel aller Zeiten. Die Kombination aus steigender Nachfrage und schrumpfenden Ressourcen setzt die Schulen unter beispiellosen Druck.

Das Bildungssystem in Brandenburg bereitet sich auf ein extrem herausforderndes Jahr vor. Mit weniger Lehrkräften, mehr Schülern und keiner Garantie für eine vollständige Lehrplanerfüllung müssen die Schulen ihre begrenzten Mittel noch stärker ausschöpfen. Hoffmanns Reformvorschläge zielen darauf ab, Wissenslücken zu schließen, doch der unmittelbare Fokus liegt darauf, die Personalkrise zu bewältigen.

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