Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt
Amelie BrandtBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wählt neue Führung und erweitert seine Mitglieder
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat ein neues Führungsteam gewählt und seine Reihen erweitert. Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernimmt den Vorsitz, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule als stellvertretende Vorsitzende fungiert. Der Beirat ist zudem von neun auf dreizehn Sitze angewachsen, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser abzubilden.
Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Diese Neuerung soll sicherstellen, dass bei lokalen Entscheidungen eine breitere Palette an Perspektiven berücksichtigt wird. Zudem entsendet die Gruppe Mitglieder in Ausschüsse des Stadtrats, um die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker in die kommunale Politik einzubinden.
Der Beirat verabschiedete einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird. Sämtliche Dokumente – einschließlich des neuen Plans – sind in Leichter Sprache verfasst, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Katharina Kaul betonte, Inklusion sei unverzichtbar für eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben und sich vollumfänglich einbringen könnten.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement des Beirats und dankte den Mitgliedern für ihre Arbeit an einer diverseren und zukunftsfähigen Stadt. Kaul ergänzte, der Fokus liege künftig auf dem Abbau von Barrieren, der Steigerung der Sichtbarkeit und der Verankerung von Behindertenbelangen als zentraler Bestandteil der kommunalen Planung.
Die Erweiterung des Beirats und die neue Führung markieren einen Schritt hin zu mehr Repräsentation in Bergisch Gladbach. Mit aktualisierten Richtlinien und verständlicherer Kommunikation will die Gruppe die Mitgestaltung der Stadt durch Menschen mit Behinderungen stärken. Als nächstes steht die Vorstellung des Aktionsplans im Stadtrat an.






