Asylanträge in Deutschland sinken drastisch – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung
Tim RichterAsylanträge in Deutschland sinken drastisch – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung
Asylanträge in Deutschland gehen stark zurück
In den vergangenen zwölf Monaten ist die Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich gesunken. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt führt den Rückgang auf seine verschärfte Grenzpolitik zurück, die er unmittelbar nach seinem Amtsantritt Anfang 2025 eingeführt hatte.
Noch am ersten Tag als Innenminister kündigte Dobrindt strengere Grenzkontrollen an. Diese Maßnahmen seien entscheidend für die „Wende in der Migrationspolitik“, so seine Begründung. Gleichzeitig erfüllte er damit ein zentrales Wahlversprechen der CDU/CSU.
Seitdem hat die Bundespolizei bis April 2026 rund 1.340 Asylsuchende an der Grenze abgewiesen. Die monatlichen Zurückweisungen bewegen sich konsequent zwischen 2.000 und 3.000 Fällen. Zudem wurden an den Grenzübergängen etwa 8.000 Haftbefehle vollstreckt.
Die Zahl der Asylanträge sank von 350.000 im Jahr 2023 auf 170.000 im vergangenen Jahr. Dobrindt setzt sich seit Langem für innerdeutsche EU-Grenzkontrollen ein und begründet dies mit der Notwendigkeit einer effektiveren Steuerung der Migration.
Der striktere Kurs der Regierung fällt mit einem deutlichen Rückgang der Asylanträge zusammen. Grenzabweisungen und Festnahmen sind unter Dobrindts Führung zur Routine geworden. Die Politik spiegelt einen grundlegenden Wandel in der deutschen Migrationsstrategie wider.






