02 April 2026, 12:10

Aprilscherze 2024: Rheingau und Mainz lachen über Wein-Wellness und Baustopp-Parodien

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung von Menschen in historischer Kleidung, die Musikinstrumente spielen, einem Kronleuchter und dem Text "Der Aprilscherz oder die Torheiten einer Nacht" auf einem hellblauen Hintergrund.

Aprilscherze 2024: Rheingau und Mainz lachen über Wein-Wellness und Baustopp-Parodien

Aprilscherze bringen Farsenwelle in Rheingau und Mainz

Dieses Jahr sorgte der 1. April für eine Flut humorvoller Streiche in der Region Rheingau und in Mainz. Besonders ausgefeilt war die Ankündigung von Schloss Vollrads, das angeblich ein Luxus-Wellnessresort mit Riesling-Weintherapie eröffnen wollte – inklusive Vinotherapie-Bädern und Traubenkernmassagen. Selbst klimatisierte Räume nach Vorbild von Weinkellern wurden in Aussicht gestellt, was zunächst für Begeisterung sorgte, bis der Scherz aufflog.

Das historische Weingut behauptete, seine Anlagen bis 2028 in eine Wellness-Oase verwandeln zu wollen. Von mineralstoffreichem Quellwasser und Behandlungen inspiriert vom Riesling war die Rede, der Baubeginn sollte angeblich 2026 erfolgen. Die Finte ging so weit, dass sogar die gesamte Gemeinde Oestrich-Winkel als "Wellness-Hub" vermarktet wurde – eine Mischung aus Natur und weinbasierter Entspannung.

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In Mainz verkündete der neue Baudezernent Ludwig Holle unterdessen einen Baustopp, um unfertige Projekte wie das halbfertige Mainzer Rathaus oder die Binger Straße als "historische Denkmäler" zu schützen. Sein Scherz spielte auf die legendär langsamen Bauvorhaben der Stadt an. Gleichzeitig gab der FDP-Politiker Thomas A. Klann seinen Übertritt zur CDU bekannt – eine satirische Anspielung auf politische Desinformation.

Im Ahrtal berichtete eine Zeitung von einem Rotwein-Whirlpool mit angeblichen Gesundheitsvorteilen. In der Nähe präsentierte die Feuerwehr Ahrweiler ein "Feuerwehrpferd", das angeblich im Gelände schneller sein sollte als Löschfahrzeuge. Selbst der beliebte Mainzer Metzger Peter mischte mit: Er gab bekannt, neuer Küchenchef beim Fußballclub Mainz 05 zu werden.

Die Streiche reichten von Wein-Wellness bis zu Baustopp-Parodien – stets mit regionalem Augenzwinkern und lokalem Stolz. Zwar waren alle Ankündigungen erfunden, doch sie sorgten für Lacher und eine willkommene Abwechslung. Gleichzeitig spiegelten die Scherze auf humorvolle Weise reale Themen wider: von zähem Baufortschritt bis zur politischen Transparenz.

Quelle