Adidas übertrifft Erwartungen: Quartalszahlen und Aktienanstieg sorgen für Optimismus
Lina LangeAdidas übertrifft Erwartungen: Quartalszahlen und Aktienanstieg sorgen für Optimismus
Adidas meldet stärkere Quartalsergebnisse als erwartet – Aktie legt leicht zu
Der Sportartikelhersteller Adidas hat bessere Quartalszahlen als prognostiziert vorgelegt, was die Aktie leicht steigen ließ. Sowohl Umsatz als auch Gewinn übertrafen die Erwartungen der Analysten und lösten eine positive Reaktion bei den Anlegern aus. Eine Heraufstufung durch eine große Investmentbank gab dem Papier zusätzlichen Schwung.
Der Konzern verzeichnete einen Quartalsumsatz von 6,59 Milliarden Euro – mehr als die konsensbasierte Schätzung von 6,32 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,70 Euro und überbot damit die Prognose von 2,66 Euro. Daraufhin stufte die RBC Capital Markets die Adidas-Aktie von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hoch und erhöhte das Kursziel von 170 auf 210 Euro.
Nach der Heraufstufung kletterte die Adidas-Aktie um 0,2 Prozent auf 169,45 Euro. Trotz dieses Anstiegs notiert sie weiterhin rund 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Als Hauptgründe für die Aufwertung nannte die RBC das stetige Gewinnwachstum des Unternehmens sowie die attraktive Bewertung.
Zudem passte Adidas seine Jahresprognose an und betonte die anhaltend starke Nachfrage der Verbraucher nach seinen Produkten. Der Konzern setzt weiterhin auf die Optimierung der Lagerbestände und die Verbesserung der Margen, um die Profitabilität zu steigern. Darüber hinaus ging Adidas eine Partnerschaft mit DICK’S Sporting Goods ein, um im Rahmen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 eine Marketingkampagne in den USA durchzuführen. Die nächsten Quartalszahlen werden für den 30. Juli 2026 erwartet.
Die Heraufstufung und die soliden Finanzkennzahlen unterstreichen das wachsende Vertrauen in die Strategie von Adidas. Mit dem Fokus auf Effizienz und nachfragegetriebenes Wachstum dürften die Marktposition des Unternehmens gestärkt und weitere Entwicklungen mit Spannung erwartet werden – insbesondere beim nächsten Geschäftsbericht.






