01 May 2026, 12:09

1. Mai 2026: Wiesbadener Großkundgebung für faire Löhne und Arbeitsplatzsicherheit

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor Bergen und Bäumen mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

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Maikundgebungen 2026: Arbeiterproteste in Deutschland erreichen neuen Höhepunkt

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Die Kundgebungen zum Tag der Arbeit 2026 werden erneut die Sorgen der Beschäftigten in ganz Deutschland in den Fokus rücken. In Wiesbaden organisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Großveranstaltung, um für mehr Arbeitsplatzsicherheit und faire Löhne zu kämpfen. Die Demonstration soll die wachsende Unzufriedenheit mit einer Wirtschaftspolitik zum Ausdruck bringen, die Gewinne über stabile Beschäftigungsverhältnisse stellt.

Die Kundgebung findet am 1. Mai auf dem Kranzplatz im Wiesbadener Stadtzentrum statt. Ab 11:00 Uhr sind Reden, Livemusik und ein Familienprogramm geplant. Unter dem Motto "Unsere Jobs zuerst, eure Profite danach" fordern die Organisatoren stärkere Schutzrechte für Arbeitnehmer:innen.

Sascha Schmidt, Vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, rief Arbeitgeber auf, in ihre Belegschaften zu investieren und Stellenabbau zu stoppen. Er kritisierte aktuelle Bundesreformdebatten und warnte davor, soziale Sicherungssysteme für kurzfristige Vorteile auszuhebeln. Neben Informationsständen und Essensangeboten tritt auch die Rolling-Stones-Coverband Fingerprint File auf.

Zu den Redner:innen zählen Marion Hackenthal, Bernd Meffert und Manon Tuckfeld. Im Mittelpunkt ihrer Beiträge stehen der Widerstand gegen prekäre Arbeitsbedingungen und die Forderung nach mehr unternehmerischer Verantwortung. Der DGB erwartet eine hohe Teilnehmerzahl – ein deutliches Zeichen für die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der aktuellen Arbeitsmarktpolitik.

Die Wiesbadener Kundgebung wird als Stimmungstest vor möglichen politischen Kurswechseln dienen. Mit Reden, Musik und einem Programm für Familien will die Veranstaltung Beschäftigte hinter der Forderung nach fairer Behandlung vereinen. Die Organisatoren hoffen, dass der Druck auf Arbeitgeber und Politiker wächst, sich ernsthafter mit der Arbeitsplatzsicherheit auseinanderzusetzen.

Quelle